Das ist kein Flugzeug....

 

 

...sondern ein Luftsportgerät!

Der Grundgedanke der Ul-Fliegerei war, alles weitestgehend sehr einfach zu halten. Man wollte mit wenig Aufwand dem Hobby des Fliegens nachgehen. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat daher Ultralights gar nicht erst als Flugzeuge eingestuft, sondern diese per FAR 103 als Ultralight Vehicles klassifiziert und auch gleich die Grenzwerte festgelegt, innerhalb derer sich die Geräte bewegen können ohne weiter reglementiert zu werden. Diese Grenzwerte sind bis heute unverändert geblieben: Maximales Leergewicht 115Kg ,maximale Kraftstoffmenge 19 Liter, maximale Geschwindigkeit 102 Km/h und eine Mindest-Geschwindigkeit von 45 Km/h!

Take off...

Im dichtbesiedelten Europa haben die Behörden nicht lange gebraucht, um echtem oder vermeintlichen "Wildwuchs" in entsprechend kontrollierte Bahnen zu lenken. Den Ausbildungsrichtlinien für die Piloten folgten die Betriebstüchtigkeitsanforderungen für die Geräte und eine UL-Betriebsordnung.

Das Ganze stand zunächst auf sehr wackeligen Füßen, nämlich lediglich abgesegnet durch eine sogenannte "Allgemeinverfügung" des  Bundesministers für Verkehr (BMV). Bis 1993 gab es nur den Befähigungsnachweis für Piloten (gelbe Pappe genannt) und das Gütesiegel für Geräte und Rettungssysteme.

Seit Mai 1993 gibt es inzwischen eine Luftsport-Verordnung (LuftSportV). Diese regelt den Betrieb von Luftsportgeräten und deren Piloten. Damit ist diese  Luftsportart gesetzlich "verankert"!

Unsere Schulmaschine...eine C 42...ist bestens für die Ausbildung geeignet dank ihrer gutmütigen Flugeigenschaften.

Das Vorgängermodell, eine C22 im Anflug und ein Blick ins Cockpit.

Die C 42 - jeder Start führt zu einem neuen unvergleichlichen Erlebnis, einer der Gründe, warum wir unser Hobby so lieben.